Fahne runter, Lichterkrone rauf

Lichterkrone
Klamme Finger gab es beim jüngsten Einsatz des Arbeitskreises des Burgvereins Felsberg. Bei Temperaturen um drei Grad über dem Gefrierpunkt, im strömenden Regen und bei eisigem Wind holten Arbeitswart Erik Herzog, links, und Karl-Hans Klaus die Hessenfahne ein und zogen die Weihnachtsbeleuchtung auf. Auf dem 30 Meter hohen Turm der Felsburg montierten sie die energiesparenden LED-Leuchtschläuche und setzten dem im Volksmund genannten Butterfassturm die Krone auf. Die gehört seit über 50 Jahren zur Weihnachtsbeleuchtung, inzwischen modernisiert und der neuesten Technik angepasst. Bis zum Heiligen Dreikönigstag, 6. Januar, bleibt der Blick auf die Lichtkrone. Wie berichtet, gelang es aus technischen Gründen allerdings nicht, auf dem Burgkeller die anstelle eines Weihnachtsbaumes geplante Metallinstallation aufzustellen. Dennoch gab es bei der Eröffnung des Weihnachtsmarktes viel Lob und Anerkennung für die festlich illuminierte Burg – von Besuchern, dem Bürgermeister und dem Ortsvorsteher. Die Aktiven des Burgvereins nehmen dies besonders dankbar zur Kenntnis. Schließlich leisten die Mitglieder Jahr für Jahr etwa 1500 Stunden ehrenamtlich für die Allgemeinheit und im Sinne des Denkmalschutzes. Dabei ist der Verein auch besonders dankbar dafür, dass in diesem Jahr durch das Land Hessen – Eigentümer des staatseigenen Baudenkmals – dringend notwendige Instandsetzungsarbeiten ausgeführt und Dank des Einsatzes der Diplom-Restauratorin Kirsten Harms die einsturzgefährdeten gotischen Fenster aus dem 13 Jahrhundert gerettet und die Mauerkronen gesichert worden sind. Dafür gab es – sehr zur Freude des Burgvereins – auch Anerkennung der staatlichen Dienststellen. Der Verein hofft, dass die kompetente Bauausführung auch in den nächsten Jahren fortgesetzt wird, um das Juwel Felsburg für die kommenden Generationen zu erhalten. (m.s.) Foto: Schaake