Freier Blick auf die Altstadt - Vögel fühlen sich wohl auf der Felsburg

Viel zu tun gab es am vergangen Samstag auf dem Burggelände beim Arbeitseinsatz des Arbeitskreises. Dreizehn fleißige und motivierte Arbeitskreismitglieder arbeiteten mit Kettensägen, Freischneidern und Astscheren für einen freien Blick auf die Felsberger Altstadt.
An dem Klippenweg, Richtung Nordhang hatten sich über Jahre der Wildwuchs und die Brombeersträucher so sehr ausgebreitet, das der Blick auf die Stadt fast ganz zugewachsen war. Jetzt kann man wieder alles sehen, so ein Mitglied des Arbeitskreises, nachdem die Arbeiten beendet waren. Die Abholzarbeiten in diesem Bereich waren sehr anstrengend, da hier teilweise steile Hanglage und sehr unwegsames Gelände mit losen Basaltsteinen vorhanden war. Mit diesen Arbeiten wurden die Abholzarbeiten für dieses Jahr, fristgemäß den Naturschutzbestimmungen, beendet, denn ab März sind nur noch schonende Pflegschnitte erlaubt.

Dass sich die Vögel auf der Felsburg wohlfühlen, zeigt das Ergebnis der Überprüfung und Reinigung der Nistkästen. Im letzten Jahr hatte der Burgverein 15 neue Nistkästen auf der gesamten Burganlage neu auf gehangen. Hiervon waren, bis auf zwei Nistkästen, alle im vergangenen Jahr belegt. Dies erfreut die Arbeitskreismitglieder und zeigt, dass das Thema Umwelt- und Naturschutz weiter im Fokus des Arbeitskreises bleiben muss. Wir würden uns freuen, wenn sich wieder ein Naturschutzwart im Burgverein engagieren würde, so der einstimmige Tenor. Über Jahre ist dieser Posten schon nicht mehr besetzt. Der Vogel des Jahres 2019 ist die Feldlerche.

Neben weiteren Instandhaltungsarbeiten wurde auch die Fahne auf dem Burgturm gewechselt. So zeigt jetzt wieder die rot/weiße Fahne, wo der Wind her weht.

Mit einer gemütlichen und schmackhaften Vesper im Marktplatzhäuschen endete dieser kräftezehrende Arbeitseinsatz. Durch diese Arbeiten hat das Land Hessen viel Geld eingespart, da die Abholzarbeiten des Arbeitskreises im Rahmen des Ehrenamtes erledigt worden sind.


Die Flächen am Klippenweg, hier wurde der Wildwuchs und die Brombeersträucher zurückgeschnitten.


Ein Teil der Arbeitskreismitglieder, die sich an den Abholzarbeiten beteiligten.

Fotos: BVF