Nächste Zusammenkunft

Der Arbeitskreis trifft sich zu seiner nächsten Zusammenkunft erst wieder am 5. Februar

Nächster Arbeitseinsatz auf der Felsburg

Bitte vormerken: Wir treffen uns am Samstag, dem 19. Januar 2019 um 9:00 Uhr auf der Felsburg. Wir wollen die Weihnachtsbeleuchtung abbauen und mit den Abholz- und Aufräumarbeiten auf der Burg und dem Burggelände beginnen. Freiwillige Helfer sind wie immer herzlich willkommen.

Frisch Auf - Euer Arbeitswart Erik Herzog

Ein Jahr ist vorbei, was wird das Nächste bringen? Das Arbeitskreisjahr 2018 neigt sich dem Ende entgegen, ein herzliches Dankeschön „Allen“, die in diesem Jahr wieder für den Arbeitskreis aktiv gewesen sind. Wir alle haben wieder viele Stunden für unsere Burg und unsere Heimat geleistet und das alles im Ehrenamt.
Weiterhin sollten wir auch im kommenden Jahr, ein besonderes Augenmerk auf die Gewinnung von neuen Mitgliedern für den Arbeitskreis legen.

Wir benötigen dringend Unterstützung im Arbeitskreis und das ist wirklich ernst gemeint. Gerade die heutigen 50-60 jährigen Burgvereinsmitglieder sind aufgerufen, sich einzubringen und sich aktiv an der Pflege und Werterhaltung der Felsburg zu beteiligen. Ansonsten sehe ich eine ernsthafte Gefahr, für den Fortbestand des Arbeitskreises in den nächsten Jahren. Die Pflege und Instandhaltung der Felsburg ist kein Selbstläufer. Hier müssen Menschen sich engagieren, sonst verwildert solch ein tolles Wahrzeichen, wie es unsere Felsburg ist, schneller als uns lieb ist.

Mit dem Arbeitskreismotto: “engagieren-unterstützen-mithelfen“ möchte ich auf die Wichtigkeit der Mitarbeit im Arbeitskreis aufmerksam machen. Euch allen, ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest sowie viel Gesundheit. Mit einem Zitat von Hoffmann von Fallersleben möchte ich Euch alles Gute für das kommende Jahr 2019 wünschen. „Wir seh'n aufs alte Jahr zurück und haben neuen Mut. Ein neues Jahr, ein neues Glück, die Zeit ist immer gut.“
Frisch Auf - Euer Arbeitswart Erik Herzog Frisch Auf - Euer Arbeitswart Erik Herzog


Lichterglanz von den Burgen Weihnachtsbeleuchtung installiert – Premiere in Felsberg Von Manfred Schaake

Burg Heiligenberg und die historische Felsburg in Edertal erstrahlen ab dem Samstag vor dem ersten Advent wieder im vorweihnachtlichen Lichterglanz – pünktlich zum Adventsmarkt der Vereinsgemeinschaft Felsberg auf dem Marktplatz und auf der Ritterstraße. Die Weihnachtsbeleuchtung auf den Burgen wird bis zum Heiligen Dreikönigstag am 6. Januar erstrahlen.

14 Mitglieder des Heiligenbergvereins Gensungen unter Leitung des Arbeitskreisvorsitzenden Walter Clobes haben den Weihnachtsbaum aufgestellt. Auf der Felsburg waren 20 Helfer unterwegs, um Pflegearbeiten im Landschaftsschutzgebiet auszuführen und die Burg zu illuminieren. Dabei hat es die Helfer bei Regen und Temperaturen von nur zwei Grad eiskalt erwischt.

Auf dem Keller der Felsburg gab es eine Premiere: Erstmals seit mehr als 50 Jahren wurde anstelle einer Fichte eine dem Baum nachempfundene Metallkonstruktion aufgestellt. Wolfgang Knaust, Mitglied des Arbeitskreises und Leiter des städtischen Bauhofes, hat in über 50 ehrenamtlichen Arbeitsstunden aus 150 Kilogramm Vierkant-Rohr und 200 Glühlampen einen 6,80 Meter hohen „Baum” konstruiert, der jetzt eine Tanne ersetzt.

Alles aus Gründen der Arbeitserleichterung. „Die sehr gelungene Konstruktion ist eine wesentliche Erleichterung für die Arbeitskreismitglieder, um die Felsburg in den weihnachtlichen Glanz zu bringen”, sagte Arbeitswart Erik Herzog. Es sei immer schwieriger geworden, geeignete Bäume für die Burg zu finden. Und der Transport des Baumes auf die Burg „war immer ein Kraftakt und letztlich nicht ganz ungefährlich”.

Die Metallinstallation bedürfe nun einer Gewöhnungszeit, „wir müssen Erfahrungen sammeln”. Aber auch im Hinblick auf die rückläufige Zahl der Ehrenamtlichen im Arbeitskreis müsse man neue Wege gehen. Wolfgang Knaust jedenfalls ist sehr zufrieden: „Es hat Spaß gemacht, und ich habe eine gute Idee umgesetzt.”

Die Weihnachtsbeleuchtung auf den Burgen hat seit über 50 Jahren bei beiden Vereinen Tradition. Beim Heiligenbergverein ist Fritz Strack (79) von Anfang an dabei. Vor 22 Jahren hatte Kurt Dippel den Tannenbaum erstmals mit einem Traktor auf den Heiligenberg gefahren. „All die Jahre davor haben ihn acht bis zehn Männer unter großen Anstrengungen auf die Burg getragen”, erinnert sich Ehrenvorsitzender Strack. Und zu den „Zugpferden” gehörte auch der damalige 2. Vorsitzende Georg Hopf. Der zeigte eines Tages seinem Nachbarn Kurt Dippel ein Foto von diesem Kraftakt. „Ich helfe Euch künftig mit dem Traktor”, sagte Kurt Dippel damals, erinnert sich sein Sohn Wolfgang. Er hat auch diesmal die sieben Meter hohe Fichte im Markwald Beuerholz geschlagen und sie auf die Burg gefahren. Das Werkzeug transportierte Karl-Heinz Metz. Auch diesmal war viel Muskelkraft gefragt, und erneut halfen die bärenstarken Mitglieder des Stammtisches „Die Bärenfänger”. „Ohne die Bärenfänger geht es nicht”, sagte Fritz Strack. Die Weihnachtsbaum-Mannschaft wurde auch diesmal ins Burghotel Heiligenberg eingeladen. Michael Stahl dankte dem Heiligenbergverein dafür, dass die gesamte Anlage – Hessenlandes Krone genannt – das ganz Jahr über „gut im Schuss ist”.

Das Weihnachtsbaum-Team auf dem Heiligenberg. In 400 Metern Höhe arbeiten Mitglieder des Heiligenbergvereins und des Stammtisches „Die Bärenfänger” Hand in Hand.

Premiere auf der Felsburg: Die einem Tannenbaum nachempfundene Metallkonstruktion auf den Burgkeller steht. Für diese Lösung hat sich der Burgverein entschieden, um den Arbeitskreis zu entlasten. Der braucht dringend weitere Unterstützer, wurden doch schon bis zu 1000 Arbeitsstunden pro Jahr geleistet. Fotos: Manfred Schaake

HINTERGRUND

Jedes Jahr viele tausend Besucher Felsberg wirbt gern mit dem Slogan Drei-Burgen-Stadt. Während die Altenburg – im Eigentum der Familie von Boineburg zu Lengsfeld – aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden darf, kommen jedes Jahr viele tausend Besucher auf den Heiligenberg und die Felsburg. Die Felsburg gehört dem Land Hessen, der Heiligenberg dem Schwalm-Eder-Kreis. Der Burgverein Felsberg und der Heiligenbergverein sind Träger des Hessischen Denkmalschutzpreises und des Paul-Dierichs-Preises der HNA. Damit wurde das jahrzehntelange Engagement um Erhalt und Pflege beider Baudenkmäler gewürdigt. Beide Vereine wurden von dem königlichen Forstmeister Karl Wilhelm Faber (1824 – 1897) gegründet, Sohn des Metropolitans Karl Faber. Förster Faber sorgte dafür, dass der Heiligenberg – in den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts eine kahle, steinige Kuppe – aufgeforstet wurde. Das Grab Fabers auf dem Felsberger Friedhof wird heute noch vom Burgverein gepflegt. (m.s.)


Engagieren-unterstützen-mithelfen - Ehrenamt kann so einfach sein
Vielleicht haben sie auch schon mal überlegt, sich an den Instandhaltungs- und Pflegearbeiten auf der Felsburg zu beteiligen.
Doch leider haben sie immer einen Grund oder eine Ausrede gehabt, dies Vorhaben nicht zu tun.
Eigentlich freut es sie ja auch immer wieder, wenn Sie die Burganlage in einem gepflegten Zustand vorfinden. Dass dies nicht ohne Menschen geht, erklärt sich von alleine.
Seien sie doch einer von diesen Menschen und helfen sie aktiv beim Arbeitskreis des Burgvereins mit.
Nein, nicht die Anderen können das machen, jetzt packe ich mit an. Geben sie sich einen Ruck und überwinden sie ihre Bedenken und starten sie mit ihrem Ehrenamt im Arbeitskreis.
Engagieren-unterstützen-mithelfen, nur so können die Arbeiten auf der Felsburg weitergehen und der Fortbestand des Arbeitskreises gesichert werden.
Frisch Auf - Euer Arbeitswart Erik Herzog